Oldenburgs Kultur vielfältig gestärkt – Kritik nicht angemessen

Oldenburg. Politikerinnen und Politiker der Oldenburger SPD sind irritiert über die aktuelle Kulturdebatte in Oldenburg. „Es ist nicht in Ordnung, wie hier weite Teile der Oldenburger Kulturlandschaft unbegründet und leichtfertig schlechtgeredet werden“, so Parteivorsitzende Nicole Piechotta.

„Insbesondere die Haushaltsentwürfe und Beschlüsse der vergangenen Jahre zeigen ganz klar, dass Kulturarbeit einen deutlich höheren Stellenwert erlangt hat“, so Kulturausschussvorsitzende Ursula Burdiek. Von den finanziellen Mehraufwendungen in den Haushalten 2017 und 2018 haben unter anderem die freien Theater, die Jugendkulturarbeit, Werkstattfilm und andere institutionell geförderte Kulturstandorte sehr profitiert.

Auch die von der SPD durchgesetzte Projektförderung von 40.000 Euro für kleine Projektvorhaben ist ein Beitrag für innovative Kultur. Weiterhin wird auch die Nutzung der Bauwerkhalle über das Kulturbüro organisiert. Internationale Begegnungen, wie jüngst mit dem Nachbarland Polen mit über 50 Einzelprojekten und über 5000 Besucherinnen und Besucher, sind weitere Beispiele für innovative und beim Publikum gut nachgefragte Veranstaltungen.

Erstmals wird 2022 der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Oldenburg stattfinden. Dieser Wettbewerb ist deutschlandweit eine wichtige und hochkarätige Maßnahme zur Findung und Förderung musikalischer Begabungen.

Mit dem Neubau und der inhaltlichen Ausgestaltung eines neuen Stadtmuseums werden Kulturprojekte einer breiteren Bevölkerungsschicht zugänglich gemacht. Auch die Museumspädagogik für die Schulklassen wird optimal aufgestellt. Die SPD treibt mit dem neuen Stadtmuseum zusammen mit dem Oberbürgermeister ein Projekt voran, das zuvor, trotz eines Kulturdezernenten, nicht in Angriff genommen wurde.

„Es ist unbestritten, dass in der Oldenburger Kulturlandschaft das eine oder andere  optimiert werden kann. Genau das gehen wir aber unter anderem mit dem Neubau des Stadtmuseums und mit zusätzlichen Fördertöpfen gemeinsam mit dem Oberbürgermeister an“, so Nicole Piechotta. Es ist aus Sicht der SPD Oldenburg unverständlich, warum dieses Engagement in der Debatte negiert wird.

Mit Blick auf die aktuelle Ratsperiode wird die größte Aufgabe und Herausforderung sein, die Kulturförderung neu aufzustellen. Es soll ein Verfahren erarbeitet werden, bei dem mit einem Förderkatalog, transparenten Leistungsbeschreibungen sowie Leistungsnachweisen gearbeitet wird. „Stadtverwaltung und Politik stehen in der Pflicht, Transparenz zu schaffen, um den Bürgerinnen und Bürgern erklären zu können, wofür und in welcher Höhe Steuermittel weitergeleitet werden“, so Paul Behrens, Mitglied des Kulturausschusses und stellvertretender SPD-Vorsitzender. Behrens betont aber zugleich, dass nach wie vor die kulturellen Inhalte bei der Entscheidung über eine Förderung im Mittelpunkt stehen. Neue Projekte und die Nachhaltigkeit bestehender Formen stehen im Vordergrund. „Destruktive Beiträge rund um die Kulturarbeit helfen weder den Kulturschaffenden noch der Öffentlichkeit“, sagt Paul Behrens.

Oldenburg verfügt über eine institutionell gut aufgestellte und vielfältige Kulturlandschaft, die durch neue Projekte und Einrichtungen stetig erweitert und weiterentwickelt wird. So wurden beispielsweise das Globe und das Cadillac in jüngster Zeit zusätzlich gefördert. Dies war letztlich auch Dank des Oberbürgermeisters und des Kulturbüros möglich.

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